Die Wahl des Gärtners: „Tomatensorten“

Tomaten gehören zu den Grundnahrungsmitteln in jedem Garten, ob du nun einen Biogarten hast oder nicht. Die Tomatenpflanze ist einfach anzubauen und erstaunlich widerstandsfähig in vielen verschiedenen Klimazonen. Tomaten unterscheiden sich in Farbe, Größe, Form, Geschmack und Verwendung – es ist also für jeden etwas dabei!

Grüne Tomaten

Die grüne Tomate ist in der Regel noch nicht reif oder ausgereift. Es gibt viele verschiedene Verwendungsmöglichkeiten für die Früchte in diesem Zustand – von gebratenen grünen Tomaten bis zum Einlegen. Wenn du jedoch in einem warmen Klima lebst und sie verwenden möchten, wenn sie reif und rot sind, sollten du sie tagsüber auf die Veranda legen, damit sich ihre Haut rosa-rot färbt, ohne dass sie bereits voll ausgereift ist, denn dann ist es zu spät. Sobald sie sich verfärbt haben, aber noch nicht reif sind, legst du sie über Nacht zusammen mit einem Apfel in eine Papiertüte!

Early Girl-Tomaten

Die Early Girl Tomate ist eine Tomatensorte, die wegen ihrer frühen Reife gezüchtet wurde. Sie werden normalerweise in der Mitte der Vegetationsperiode geerntet und können fast überall angebaut werden. Diese Pflanzen bilden große Mengen an fruchttragenden Zweigen aus, so dass sie beim ersten Auspflanzen mit einem Pfahl oder Käfig versehen werden müssen – auch wenn es sich nur um einen einzigen Stiel handelt! Sie eignen sich perfekt für Kübel, da sie nicht nur gut wachsen, sondern auch dazu neigen, sich nach außen auszubreiten, anstatt wie andere Sorten nach oben zu wachsen, was sie sowohl für Ampeln als auch für die Bodenbepflanzung geeignet macht.

Violette Cherokee-Tomaten

Die Cherokee Purple Tomato ist eine Heirloom-Sorte mit dunkelrosa Schale und rotem Fruchtfleisch im Inneren. Sie reift in der Mitte der Vegetationsperiode und hat einen reichen, würzigen Geschmack. Die Blätter sind groß und herzförmig – sie eignen sich hervorragend für Salate oder Sandwiches!

San Marzano-Tomaten

Die San-Marzano-Tomate ist eine alte Tomatensorte, die für die Zubereitung traditioneller süditalienischer Gerichte wie Pastasaucen, Pizzen und Suppen bekannt ist. Sie reift früher als andere Tomaten, so dass sie fertig ist, sobald die ersten Ernten eingebracht sind! Sie haben eine tiefrote Farbe und ein dichtes Fruchtfleisch, was sie perfekt macht, da beim Kochen weniger Wasser austritt. Ihre Textur bleibt auch bei längerem Kochen erhalten, was bei anderen Tomatensorten manchmal zu Problemen führen kann. Diese Pflanzen wachsen nach oben und nicht wie die anderen Sorten nach außen, so dass sie sich perfekt für den Anbau in Kübeln eignen.

Terrassen-Tomaten

Containertomaten sind prächtig für kleine Räume geeignet, da man sie bei kälterem Wetter ins Haus holen und in den wärmeren Monaten auf der Terrasse oder dem Balkon halten kann. Sie kommen gut mit begrenzter Sonneneinstrahlung zurecht – ein paar Stunden Sonne reichen schon aus! Im Allgemeinen bringen diese Pflanzen kleinere Früchte hervor als ihre Artgenossen, aber es macht einfach Spaß, Salat zu haben, der aus dem eigenen kleinen Garten stammt! Wenn du dich für diese Sorte entscheiden, achte darauf, dass du keine determinierten, sondern unbestimmte Sorten wählst, denn sonst nehmen sie den Platz, den du ihnen geben, schnell ein!

Beefsteak-Tomaten

Beefsteak-Tomaten sind dafür bekannt, dass sie außergewöhnlich groß sind. Die Früchte können bis zu 400 g schwer werden, was nicht weiter verwunderlich ist, wenn man bedenkt, dass die Pflanze selbst etwa zwei Meter hoch wird! Sie sind perfekt, wenn du eine Tomate suchst, die sich hervorragend zum Aufschneiden und Servieren auf Salaten oder Sandwiches eignet – zum Kochen eignen sie sich nicht so gut, aber es gibt auch kleinere Sorten von Beefsteaks, die du ohne großen Aufwand ausprobieren kannst.

Celebrity-Tomaten

Die Celebrity-Tomate ist eine determinierte Sorte, die wegen ihrer frühen Reife und Krankheitsresistenz gezüchtet wurde. Es handelt sich um eine F-Sole-Hybride, was bedeutet, dass sie immer an der gleichen Stelle gepflanzt werden muss, da sie aufgrund ihrer Anfälligkeit für verschiedene Viren nicht gut gedeiht, wenn sie versetzt wird – das macht sie perfekt für den Containeranbau! Die Pflanzen sind außerdem unglaublich einheitlich, so dass du genau weißst, wie sie aussehen werden und wie groß oder klein jede Pflanze wird, je nachdem, wo du sie hinstellst.

Big Boy-Tomaten

Big Boy-Tomaten sind eine F-Sole-Hybride, die für ihren Geschmack und ihre Krankheitsresistenz bekannt ist. Das bedeutet, dass sie sich hervorragend eignet, wenn du etwas Leckeres suchst, aber nicht den Stress auf dich nehmen willst, der der Anbau von Sorten mit sich bringt, die anfälliger für Viren sind! Sie bringen in kurzer Zeit große Mengen an Früchten hervor und sind daher eine ausgezeichnete Wahl, wenn du deine Tomatenernte schnell benötigst – ideal, wenn du wenig Platz in deinem Garten oder in Containern hast, denn diese Pflanzen wachsen nach oben und nicht wie andere Sorten nach außen, so dass sie den begrenzten Platz sehr effizient nutzen können.

Kirschtomaten

Kirschtomaten sind in vielen Gärten ein fester Bestandteil, und das aus gutem Grund. Sie lassen sich mühelos anbauen, und die Pflanze ist bemerkenswert widerstandsfähig. Das macht sie perfekt für den Anbau im Haus und im Freien! Kirschtomaten können frisch verzehrt oder zu köstlichen Soßen oder Salsas verarbeitet werden. Die verschiedenen Sorten von Kirschtomatenpflanzen reichen von süßen (kirschroten) fleischigen Früchten mit kleinen Samenfächern bis hin zu säuerlich-knusprigen Bissen, die an Weintrauben erinnern – da ist für jeden etwas dabei! Wir empfehlen, einige dieser leckeren Sorten auszuprobieren: Sun Golds, Sweet Million und Yellow Pear.

Heirloom-Tomaten

Heirloom-Tomaten werden von Generation zu Generation weitergegeben; sie werden schon so lange angebaut, dass es keine Aufzeichnungen darüber gibt, woher sie stammen. Diese Erbstücktomaten sind oft sehr alt, und ihre Früchte sind im Vergleich zu modernen Hybriden ungewöhnlich geformt. Es gibt viele verschiedene Heirloom-Sorten; einige haben einen ausgezeichneten Geschmack, während andere eher fade oder säuerlich sind – es kommt darauf an, was du magst! Sie sind in der Regel auffälliger als andere Tomaten (und sogar rund) und in einer Reihe von kräftigen Farben wie Grün, Gelb, Rot und Orange/Rosa erhältlich. Probiere diese leckeren Varianten aus: Green Zebra, Brandywine und Black Krim.

Unbegrenzt wachsende Tomaten

Unbegrenzt wachsende Tomaten sind dafür bekannt, dass sie große Ranken bilden (manchmal bis zu 15 Fuß lang!), was ihre Pflege schwierig macht. Die Früchte selbst sind es jedoch wert – in der Regel bringen diese Pflanzen tonnenweise Tomaten auf einmal hervor! Diese Tomatenpflanzen sollten während des Wachstums mit Pfählen oder Bändern befestigt werden, da sonst die Gefahr besteht, dass Äste abbrechen und die Pflanze verletzt wird. Diese Tomatensorte erobert den Garten, wenn man ihr nur die geringste Chance dazu gibt, aber das ist nicht unbedingt schlecht, denn unbestimmte Tomaten produzieren alle paar Tage neue Blüten, bis im Herbst/Winter der Frost kommt. Die Früchte selbst sind sehr unterschiedlich; einige haben wenig Geschmack, während andere frisch vom Strauch mit etwas Salz und Pfeffer unglaublich gut schmecken. Wir empfehlen, diese zu probieren: Schwarze Pflaume, Sun Gold Improved und Rote Johannisbeere.

Fazit

Tomatensorten sind die besten Freunde des Gärtners, denn sie sind so vielfältig und können ohne großen Aufwand auf unterschiedliche Weise angebaut werden. Wir hoffen, dass diese Tomatentipps dir dabei helfen, die richtige Sorte für deine Bedürfnisse auszuwählen – egal, ob du sie drinnen oder draußen anbauen, ob du dich für süße Kirschtomaten oder säuerliche Heirloom-Tomaten oder etwas dazwischen entscheiden!

10 Tipps rund um die Braunfäule bei Tomaten

Das Jahr 2021 war für viele Liebhaber in Deutschland nicht das erfolgreichste Jahr zur Tomatenanzucht. Der ungewöhnlich kalte Frühling und das mittlerweile untypische nasse Wetter haben die Tomatenanzucht in diesem Jahr sehr schwierig gemacht. Schon Ende Juni konnte man die Braunfäule bei nicht überdachten Tomaten sehr schnell feststellen. Wenn die Pflanzen oder auch die Früchte der Tomatenpflanze anfangen grau-braune Stellen zu bekommen, weiß jeder Tomatenfreund das dies nicht gut ist. Die Kraut- und Braunfäule (Phytophthora infestans)[1]https://de.wikipedia.org/wiki/Kraut-_und_Braunf%C3%A4ule ist eine Pilzkrankheit und es gibt sehr wenige Möglichkeiten gegen diese Pflanzenkrankheit vorzugehen. [2]https://www.kreis-calw.de/media/custom/2442_7899_1.PDF?1615546742

Vorbeugung ist für den Gärtner die beste Möglichkeit das Aufkommen der Pilzkrankheit hinauszuzögern. Folgende Tipps können helfen so lange wie möglich die Tomatenpflanzen Braunfäule-frei zu halten:

Tipp 1 – Resistente Sorten

Bei den meisten Tomatensorten sollten diese üblicherweise geschützt angepflanzt werden. Eine einfache Überdachung verhindert im Regelfall, dass unkontrolliert Regenwasser auf die Pflanzen gelangt und das Tomatenlaub ungewollt für längere Zeit nass bleibt. Tomaten entstammen aus wärmefreundlichen Ländern und benötigen Temperatoren ab 20 Grad. Neben der überdachten Lage sollten wenn möglich die Pflanzen in gut durchlüfteten Gewächshäusern platziert werden.

Sollten Sie aus Platzgründen Tomaten im Freiland pflanzen, so wählen Sie bei der Pflanzenanzucht resistente Sorten aus [3]https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Pools/Forschungsdatenbank/fkz_3713_67_404_umweltvertraeglicher-pflanzenschutz-garten.pdf[4]https://www.bio-berlin-brandenburg.de/content/uploads/2020/06/compendium.pdf?x80174. Diese Pflanzen bringen von Haus aus schon die Fähigkeit mit, so lange wie möglich der Pilzkrankheit aus dem Weg zu gehen.

Im unserem GRACAMA Gemüseassistenten finden Sie Tomaten-Sorten, welche für die Freilandpflanzung geeignet sind.

Tipp 2 – Fruchtreihenfolge

Das heimtückisch an der Kraut- und Braunfäule ist, dass die Pilzspuren auch im Erdreich für eine längere Zeit fortbestehen. Folglich ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich auf die Tomatenpflanzen der nächsten Generation die Pilze der Braunfäule sich wieder und schneller verbreiten, wenn in dem Pflanzjahr zuvor die Tomatenpflanze stark befallen waren.

Aus diesem Grund sollte jedes Jahr ein anderer Standort für die Auspflanzung gewählt bzw. die Erde beim gleichen Standort ausgetauscht werden.

Tipp 3 – Den richtigen Standort wählen

Tomatenpflanzen lieben Sonne, keine Nässe und keine hohe Luftfeuchtigkeit. Aus diesen Gründen sollten die Jungpflanzen an einem sonnigen und überdachten Standort ausgepflanzt werden. Nutzen Sie hierzu ein gut durchlüftetes Gewächshaus oder mindestens einen Überstand.

Tipp 4 – Pflanzabstand

Genügend Abstand zwischen den Tomatenpflanzen ist mit eines der wichtigsten Kriterien, um Nässe und Feuchtigkeit auf bzw. um der Pflanze herum zu minimieren. Wie viel Abstand notwendig ist, hängt von der Tomatensorte ab. Beachten Sie somit die Herstellerangaben auf dem Samenverpackungen.

Tipp 5 – Richtig Gießen

Um Spritzwasser zu vermeiden, ist die Art und Weise des Gießens von zentraler Bedeutung. Gießen Sie nie über die Blätter oder die Tomatenfrucht. Das begünstigt die Pilzbildung. Versuchen Sie in den frühen Morgenstunden Ihre Tomatenpflanzen zu gießen. Damit ermöglichen Sie den Tomatenpflanzen über den Tag abzutrocknen.

Tipp 6 – Mulchen mit Stroh und Laub

Die Pilzspuren befinden sich zu meist in der Pflanzerde und gelangen durch Spritzwasser an den Stamm bzw. auf die Blätter der Tomatenpflanze. Damit kein Spritzwasser beim Gießen oder durch den Regen entsteht, können Sie Mulchmaterial wie Stroh oder Laub um den Pflanzstamm nutzen.

Tipp 7 – Luft, Luft, Luft – ausgeizen

Feuchtigkeit und Nässe begünstigen die Entstehung von Kraut- und Braunfäule. Ausgeizen und entfernen von übervollem Blattwerk an Ihren Tomatenpflanze reduziert die Nässe auf Blättern und Tomatenfrucht. In Gewächshäusern wird durch regelmäßiges Lüften die Taubildung reduziert.

Tipp 8 – Betroffene Blätter oder Tomaten sofort entfernen

Ist die Braunfäule schon in dem Tomatenpflanzen erkennbar, so ist schnelles Handeln gefragt, um das Pflanzensterben bestmöglich zu verzögern und mit ein wenig Glück die Tomatenernte noch zu retten.

Tipp 9 – Befallene Tomaten nicht essen

Unumstritten ist, dass eine direkt befallene Tomatenfrucht mit dem Pilz auf keinen Fall mehr gegessen werden sollte. Aber was ist mit der der Tomatenfrucht, wenn diese optisch gut aussieht aber der Pflanzstängel oder die Pflanzblätter befallen sind?

In der Literatur und im Internet gibt es sehr unterschiedliche Meinungen [5]https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/bewusst-leben/basis-informationen-krebs-bewusst-leben-ernaehrung/schadstoffe-im-es.html[6]https://forum.dgfm-ev.de/thread/935-mykotoxine-in-tomaten-durch-phytophthora-infestans/[7]https://www.t-online.de/heim-garten/garten/id_58353402/tomatenkrankheiten-bei-braunfaeule-unreife-tomaten-schnell-ernten.html zum Thema Verzehr der Tomatenfrucht, wenn nur Teile der Pflanze mit der Kraut- und Braunfäule befallen ist.

Fazit – im Zweifel sollten auch die optisch für gut befundenden Tomaten von befallenen Tomatenpflanzen nicht mehr Verzehr werden.

Tipp 10 – Pflanzen bzw. Früchte nicht in den eigenen Kompost

Da die Pilzspuren sehr resistent sind, sollten befallene Pflanzteile bzw. Früchte auf einen separaten Kompost platziert oder direkt in der Bio-Tonne entsorgt werden.

Quellenangabe

Quellenangabe
1 https://de.wikipedia.org/wiki/Kraut-_und_Braunf%C3%A4ule
2 https://www.kreis-calw.de/media/custom/2442_7899_1.PDF?1615546742
3 https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Pools/Forschungsdatenbank/fkz_3713_67_404_umweltvertraeglicher-pflanzenschutz-garten.pdf
4 https://www.bio-berlin-brandenburg.de/content/uploads/2020/06/compendium.pdf?x80174
5 https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/bewusst-leben/basis-informationen-krebs-bewusst-leben-ernaehrung/schadstoffe-im-es.html
6 https://forum.dgfm-ev.de/thread/935-mykotoxine-in-tomaten-durch-phytophthora-infestans/
7 https://www.t-online.de/heim-garten/garten/id_58353402/tomatenkrankheiten-bei-braunfaeule-unreife-tomaten-schnell-ernten.html

Tomatenpflanzen kennzeichnen mit Schlaufenetiketten

Kennst du die Situation auch? Bei der Aussaat und Anzucht der Tomatenpflanzen gibt man sich sehr viel Mühe die unterschiedlichen Tomatensorten zu beschriften. Eisstiele aus Holz sind für viele Hobby-Gärtner der primäre Beschriftungsuntergrund, gepaart mit einem Kugelschreiber oder einem Permanentstift.

Was für die Anzucht ausreichend ist, ist für den späteren Einsatz im Gemüsegarten oder im Gewächshaus nicht sonderlich von Vorteil. Auf das Holz und dessen Beschriftung wirken mit der Zeit die Umwelteinflüsse – Sonne, Regen und Schmutz.

Und dann passiert es! Bei der Pflege der Tomatenpflanzen oder bei der Ernte der Tomaten sind die Beschriftungen zur Sorte nicht mehr erkennbar. Was gestern noch leserlich war, ist heute nicht mehr zu erkennen.

Im Hobbygärtner-Bereich ist die hier beschriebene Methode zur Beschriftung zwar noch nicht sehr verbreitet, aber es könnte eine Lösung für alle diejenigen sein, welche sich jedes Jahr auf das neue Gedanken zu einer besseren Pflanzbeschriftung machen.

Ein Lösungsvorschlag sind die Nutzung von Schlaufenetiketten, welche durch das Gartencenter oder Gärtnereien an den Jungpflanzen entsprechend platziert werden.

Tomatenanzucht – die ersten Schritte

Die Tomate wurde erst im 19. Jahrhundert als solches bezeichnet und war vorher als Liebesapfel, Paradiesapfel oder Goldapfel bekannt [1]https://de.wikipedia.org/wiki/Tomate.

Tomaten sind Nachtschattengewächse [2]https://de.wikipedia.org/wiki/Nachtschattengew%C3%A4chse, was aber nicht bedeutet, dass diese Pflanzen nur in der Nacht wachsen. Tomaten benötigen sogar viel Licht, Sonne, Wärme und zählen unter den Starkzehrer. Damit benötigen die meisten Tomatenpflanzen einen nährstoffreichen Boden.

Es gibt unterschiedliche Angaben wie viele Tomatensorten es weltweit gibt. Laut Wikipedia [3]https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Tomatensorten#:~:text=Hier%20werden%20etwa%2023.000%20Sorten,Tomate%20(Solanum%20lycopersicum)%20aufgef%C3%BChrt. soll es bis zu 23.000 Sorten existieren. Einen guten Überblick zu einigen Sorten sind auf der Webseite Tomaten-Atlas [4]http://www.tomaten-atlas.de/ zu finden.

Die Anzucht von Tomatenpflanzen kann in Deutschland zwischen März und April begonnen werden. Die genauen Zeiträume zur Anzucht stehen auf den Samenverpackungen diverser Samen-Hersteller.

Für die Aussaat gibt es verschiedene Ansätze.

Bei älteren Tomatensamen kann die Keimfähigkeit leiden, so dass die Nutzung einer Aussaatschale von Vorteil ist. Mit wenig Platzverlust kann der Erfolge in der Tomatenanzucht erzielt werden.

Sind die Samen in einem guten Zustand, so können entweder kleine Aussaattöpfe oder eine Anzuchtplatten genutzt werden.

Für die Befüllung der Aussaattöpfe oder Anzuchtplatten nutzen Sie idealerweise Anzuchterde, denn diese hat weniger Nährstoffe [5]https://www.gartentipps.com/anzuchterde.html. Das regt das Wurzelwachstum der Keimlinge an.

Legen Sie pro Aussaattopf nur einen Samen in die Erde und bedecken Sie den Pflanzsamen mit ca. 0,5 bis 1 cm Erde. Drücken Sie die Erde leicht an.

Direkt die Erde zu gießen ist für die Anzucht nicht empfehlenswert. Die Gefahr ist groß, dass sich Schimmel auf der Erde bildet. Das Wasser direkt in die Pflanzschale der zukünftigen Pflanze zur Verfügung zu stellen, ist der bessere Weg.

Wann die Samen keimen ist Abhängig von der ausgewählten Sorte und beträgt Durchschnittlich zwischen 7 bis 14 Tagen.

Quellenangabe

Quellenangabe
1 https://de.wikipedia.org/wiki/Tomate
2 https://de.wikipedia.org/wiki/Nachtschattengew%C3%A4chse
3 https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Tomatensorten#:~:text=Hier%20werden%20etwa%2023.000%20Sorten,Tomate%20(Solanum%20lycopersicum)%20aufgef%C3%BChrt.
4 http://www.tomaten-atlas.de/
5 https://www.gartentipps.com/anzuchterde.html