Pak Choi – noch im August aussäen!

Pak Choi ist ein idealer Kohl, welcher noch bis Mitte/Ende August ausgesät werden kann. Pak Choi ist ein naher Verwandter des Chinakohls und wird im großen Maßstab in China und Asien angebaut. Das Gemüse liebt sonnigen bis halbschattige Plätze und kann ab September geerntet werden.

Neue App verfügbar – GRACAMA Meine Pflanzen

Bringe mehr Übersicht in deine Aussaat und beschäftige dich nicht mit lästigem Beschriften.

Mit der App “GRACAMA Meine Pflanzen” steht dir für das Smartphone oder dem Tablet ein Tool zur Verfügung, mit dem du in Handumdrehen deine Aussaat der Gemüse-Pflanzen mittels QR-Code verwalten kannst.

Scan zuerst den Verpackungsbarcode deiner gekauften Gemüsesamen. Die App sucht in der GRACAMA-Datenbank die passenden Daten zu den Samen und überträgt diese in deine App. Nachdem du die Samen in die Erde gebracht hast, scan im zweiten Schritt den QR-Code deines Pflanzschildes.

Aktuell befindest sich die App im Beta-Status. Der Link zu Google Play findest du hier: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.gracama.gardening.assistent.plants

Tomatenanzucht – die ersten Schritte

Die Tomate wurde erst im 19. Jahrhundert als solches bezeichnet und war vorher als Liebesapfel, Paradiesapfel oder Goldapfel bekannt [1]https://de.wikipedia.org/wiki/Tomate.

Tomaten sind Nachtschattengewächse [2]https://de.wikipedia.org/wiki/Nachtschattengew%C3%A4chse, was aber nicht bedeutet, dass diese Pflanzen nur in der Nacht wachsen. Tomaten benötigen sogar viel Licht, Sonne, Wärme und zählen unter den Starkzehrer. Damit benötigen die meisten Tomatenpflanzen einen nährstoffreichen Boden.

Es gibt unterschiedliche Angaben wie viele Tomatensorten es weltweit gibt. Laut Wikipedia [3]https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Tomatensorten#:~:text=Hier%20werden%20etwa%2023.000%20Sorten,Tomate%20(Solanum%20lycopersicum)%20aufgef%C3%BChrt. soll es bis zu 23.000 Sorten existieren. Einen guten Überblick zu einigen Sorten sind auf der Webseite Tomaten-Atlas [4]http://www.tomaten-atlas.de/ zu finden.

Die Anzucht von Tomatenpflanzen kann in Deutschland zwischen März und April begonnen werden. Die genauen Zeiträume zur Anzucht stehen auf den Samenverpackungen diverser Samen-Hersteller.

Für die Aussaat gibt es verschiedene Ansätze.

Bei älteren Tomatensamen kann die Keimfähigkeit leiden, so dass die Nutzung einer Aussaatschale von Vorteil ist. Mit wenig Platzverlust kann der Erfolge in der Tomatenanzucht erzielt werden.

Sind die Samen in einem guten Zustand, so können entweder kleine Aussaattöpfe oder eine Anzuchtplatten genutzt werden.

Für die Befüllung der Aussaattöpfe oder Anzuchtplatten nutzen Sie idealerweise Anzuchterde, denn diese hat weniger Nährstoffe [5]https://www.gartentipps.com/anzuchterde.html. Das regt das Wurzelwachstum der Keimlinge an.

Legen Sie pro Aussaattopf nur einen Samen in die Erde und bedecken Sie den Pflanzsamen mit ca. 0,5 bis 1 cm Erde. Drücken Sie die Erde leicht an.

Direkt die Erde zu gießen ist für die Anzucht nicht empfehlenswert. Die Gefahr ist groß, dass sich Schimmel auf der Erde bildet. Das Wasser direkt in die Pflanzschale der zukünftigen Pflanze zur Verfügung zu stellen, ist der bessere Weg.

Wann die Samen keimen ist Abhängig von der ausgewählten Sorte und beträgt Durchschnittlich zwischen 7 bis 14 Tagen.

Quellenangabe

Quellenangabe
1 https://de.wikipedia.org/wiki/Tomate
2 https://de.wikipedia.org/wiki/Nachtschattengew%C3%A4chse
3 https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Tomatensorten#:~:text=Hier%20werden%20etwa%2023.000%20Sorten,Tomate%20(Solanum%20lycopersicum)%20aufgef%C3%BChrt.
4 http://www.tomaten-atlas.de/
5 https://www.gartentipps.com/anzuchterde.html

Aussaaterde schimmelt. Was tun?

Manchmal ist es passiert und die Aussaaterde ist verschimmelt. Dies ist ärgerlich und insbesondere können die Gemüsekeimlinge Schaden davon tragen!

5 häufigste Ursachen für Schimmel

Ursache Maßnahmen
Aussaaterde ist nicht gleich Aussaaterde. Manchmal tendiert preisgünstige Erde dazu Schimmel zu produzieren. Höherwertige Aussaaterde nutzen
Aussaaterde lagerte im Handel zu lange im Freien. Nur Aussaaterde kaufen, welche nicht im Freien gelagert wurde.
Gekaufte Aussaaterde war nach dem Öffnen schimmlig. Für die Anzucht der Pflanzen niemals Erde nutzen, welche schon Schimmel aufweist.
Bei der Aussaat sind meistens Keimtemperaturen von über 20°C notwendig. Dabei kann die Luft um die Aussaat herum stickige sein. Mehrmaliges, tägliches Stoßlüften (achte aber darauf, dass die Pflanzen nicht im kalten Zug stehen) oder einen kleinen Ventilator aufbauen, um die Luft zirkulieren zu lassen.
Zu lang die Abdeckung über die gekeimten Jungpflanzen gehabt Einige Tage ohne Abdeckung die Erde leicht antrocknen lassen, somit kann der Schimmel reduziert werden. Achte aber darauf, dass deine Pflanzen dennoch genügend Wasser erhalten.

Experiment: Fitnessstudio für Erdbeerpflanzen?

In unzähligen Internet-Beiträgen wird über das Pflanzen, die Pflege und Vermehrung von Erdbeerpflanzen berichtet. In den seltensten Fällen wird jedoch erklärt, wie mit sehr alten Erdbeerpflanzen in Blumenkästen umgegangen werden soll.

Solche Exemplare waren im Garten verfügbar. Dies hatte mich angeregt ein Experiment zu starten und es in diesem Beitrag zu berichten.

Erdbeerpflanzen sind sehr robust und sie halten einige “unsanfte” Pflegemaßnahmen aus. Es ist Anfang März, also der ideale Zeitpunkt dafür.

Ausgangspunkt dieses Beitrages waren Erdbeerpflanzen, welche vor einigen Jahren in Blumenkästen gesetzt wurden.

Wie alles im Leben haben Blumenkästen Vor- und Nachteile. Ein großer Nachteil ist, dass bei mehrjährigen Pflanzen über die Jahre keine vernünftige Pflege mehr möglich ist. Es fehlt an Platz, es wird immer schwieriger Blumenerde aufzufüllen und es herrscht ein wildes durcheinander.

Es stellte sich die Frage, was nun? Die Pflanzen wegschmeißen oder so belassen war keine Lösung, so dass nur noch das Vereinzeln in Frage kam.

Im ersten Schritt wurden die Erdbeerpflanzen im Ganzen aus dem Blumenkasten herausgelöst. Dies war im Grunde genommen sehr einfach, da das gebildete Wurzelwerk den Blumenkasten auf einer wundersamen Weise nachgebildet hatte.

Alle nicht hartgesottenen Pflanzenliebhaber überspringen am besten jetzt diesen Teil, denn im zweiten Schritt ging es unliebsam zu. Mit einem Spaten mussten die Pflanzen und dessen Wurzelwerk getrennt werden, da es leider unmöglich war mit der Hand diese zu erledigen.

Als Nächstes wurden die Erdbeerpflanzen weiter händisch vereinzelt. Ausgedorrte, abgestorbene oder zu kleine Pflanzen wurden aussortiert. Um ein wenig Struktur in das Wurzelwerk zu bekommen, wurde mit einer Gartenschere das Wurzelwerk einheitlich gekürzt.

Im letzten Schritt wurde handelsübliche Blumenerde mit ein wenig Erdbeer-Langzeitdünger als Grundlage für das Erdbeer-Fitnessstudio in die Blumenkästen eingebracht. Mit einem Abstand von 10 bis 15 cm wurden die Pflanzen vereinzelt eingebracht. Kleiner Tipp: damit sich das Pflanzen einfacher gestaltet, drehe im Uhrzeigersinn die Pflanze in das Pflanzenloch.

Fertig.

Ich werde berichten, wie sich nun die Pflanzen entwickeln.

Stand: März 2022

Mittendrin statt nur dabei

Du möchtest gern die neusten Vorabversionen von GRACAMA Mein Gemüsebeet erhalten und möchtest nicht länger warten? Dann haben wir für dich sehr gute Neuigkeiten!

Mit diesen Schritten bekommst du die neuste Vorab-Version (Android)

Nutze den unten stehenden Link, um auf die Detailseite im Google Play Store zu gelangen. Nutze den Link “Mitmachen” im Bereich “Für Betaprogramm anmelden”.

Für Betaprogramm anmelden

Die verschiedenen Arten von Paprika

Es gibt verschiedene Arten von Paprika, und sie sind nicht alle gleich. So ist ungarischer Paprika in der Regel süßer und milder als spanischer Paprika, der so scharf wie Cayennepfeffer sein kann! Paprika wird aus Paprikaschoten der Pflanzenart Capsicum annuum gewonnen, die zur Familie der Nachtschattengewächse gehören. Das Gewürz stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, wird aber heute überall auf der Welt verwendet. In diesem Artikel werden wir darüber sprechen, was Paprika ist und welche verschiedenen Arten von Paprika es heute gibt und wofür sie normalerweise verwendet werden.

Was ist Paprika?

Paprika ist ein Gewürz, das durch das Mahlen von getrockneten Paprikaschoten hergestellt wird. Es ist mild-würzig und erdig und hat eine leuchtend rote Farbe, die durch das gemeinsame Mahlen von süßen Paprikaschoten und scharfen Chilis entsteht. Die beiden beliebtesten Arten von Paprika sind süßer Paprika und geräucherter Paprika. Süße Paprika werden durch Trocknen der Schoten verschiedener Paprikasorten hergestellt, während geräucherte Paprika oft durch Trocknen verschiedener Chilisorten – darunter Jalapeños, Poblanos oder Ancho-Paprika – hergestellt werden, die vor dem Mahlen mehrere Stunden oder sogar Tage in Holzrauch eingelegt werden. Beide haben einen milden bis moderaten Schärfegrad. Wenn du einen Esslöffel dieser Pulver zu deinem Gericht gibst, erhältst du eine milde Schärfe, ohne dass andere Aromen überwiegen.

Roter Paprika

Der aus Ungarn, Spanien und Italien stammende rote Paprika ist etwas schärfer als andere Sorten. Wie sein Name vermuten lässt, ist er außerdem leuchtend rot – etwas, das ihn auf gekochten Gerichten besonders hervorhebt. Am häufigsten wird er in ungarischen Gerichten wie Gulasch oder Reispilaw verwendet. Er wird oft gemahlen und als Farbstoff für andere Speisen verwendet. Manche Leute empfehlen, einmal täglich eine Unze gemahlenen roten Paprika zur regelmäßigen Behandlung gegen Krebs einzunehmen. Es wird angenommen, dass die Antioxidantien die Durchblutung verbessern und entzündungshemmende Eigenschaften haben, um das Tumorwachstum zu verlangsamen. Es gibt jedoch keine stichhaltigen Beweise für diese Behauptungen, daher solltest du immer deinen Arzt konsultieren, bevor du eine neue Kur beginnst.

Süßer Paprika

Das aus Ungarn stammende Gewürz süßer Paprika wird aus getrockneten Schoten hergestellt, die einen milderen Geschmack haben als andere Sorten. Die Farbe reicht von leuchtend rot bis orangerot und wird gerne in Suppen, Aufläufen, Soßen und Marinaden verwendet. Wenn du auf der Suche nach einem vielseitigen Paprika mit mittlerem Geschmack bist, bist du beim süßen Paprika genau richtig!

Süßer Paprika ist vor allem für die Zubereitung von ungarischem Gulasch bekannt, aber auch in fast allen mexikanischen Gerichten ist er ein unverzichtbarer Bestandteil. Edelsüßer Paprika ist milder als scharfer Paprika, hat aber dennoch einen kräftigen Geschmack. Wenn du ein Rezept hast, in dem sowohl süßer als auch scharfer Paprika verwendet wird, mische sie zusammen, um einen wirklich einzigartigen Geschmack zu erzielen. Er passt gut zu Würstchen, besonders zu scharfen.

Spanischer Paprika

Wenn du denkst, dass Paprika nur zum Würzen von Fleisch geeignet ist, irrst du dich. Spanischer Paprika – der aus Paprika aus La Vera, einer Region in der Nähe von Sevilla, stammt – gilt als eine der vollmundigsten Sorten mit reichen Erd- und Fruchttönen. Deshalb passt er gut zu hellem, weißem Fisch wie Heilbutt oder Kabeljau. Er passt auch hervorragend zu Hähnchenbrust und Schweinekoteletts, die schnell gegrillt oder gebraten werden. Geräucherter spanischer Paprika eignet sich hervorragend zum Panieren von Frikadellen, Hackbraten oder sogar Auberginen-Parmesan.

Der Hauptbestandteil von spanischem Paprika sind Chilischoten, daher gibt es viele verschiedene Sorten. Wenn du Schwierigkeiten hast, spanische Paprika zu finden, kannst du sie durch ungarische Sorten ersetzen, die beide in Farbe und Geschmack ähnlich sind. Spanischer Paprika hat nicht ganz so viel Schärfe wie andere Sorten, aber immer noch genug, um deine Gerichte einen kleinen Kick zu geben.

Ungarischer Paprika

Dieser leuchtend rote Paprika wird häufig in Gerichten wie Gulasch verwendet. Er hat einen ausgeprägten Geschmack, der nicht so scharf ist wie der spanische Paprika, was ihn zu einem beliebten Gewürz für die tägliche Küche macht. Es gibt zwei Hauptsorten, wobei der süßere Geschmack von den Bäumen in der Umgebung von Szeged und der schärfere Geschmack von Eger stammt. In jedem Fall ist ungarischer Paprika in ganz Europa sehr begehrt, vor allem, weil er eine der wenigen Sorten ist, die für die Zubereitung von Paprikasch verwendet werden kann, einem Gericht, das traditionell mit Hühner- oder Rinderbrühe und Zwiebeln zubereitet wird. Dieses Gericht hat seine Wurzeln in Ungarn und in Nachbarländern wie Serbien, Kroatien und Rumänien. In einigen Rezepten werden auch Pilze, Paprika und süßer Paprika verwendet. Es lohnt sich also, nach diesen Zutaten Ausschau zu halten, wenn du dich selbst an der Zubereitung versuchen willst.

Was sind die gesundheitlichen Vorteile von Paprika?

Obwohl es ursprünglich aus Südamerika stammt, ist Paprika ein beliebtes Gewürz in vielen mitteleuropäischen und nahöstlichen Gerichten. Seine leuchtend rote Farbe und sein einzigartiger Geschmack machen es zu einer großartigen Ergänzung für viele Rezepte. Paprikagewürz hat aber auch einige gesundheitliche Vorteile, die du vielleicht noch nicht kennst. Je nach Familiengeschichte kann der Verzehr von scharfen Speisen wie Paprika dein Risiko für Magen- oder Darmkrebs senken. Man geht davon aus, dass Menschen, die regelmäßig scharfe Speisen essen, seltener an diesen Krebsarten erkranken als Menschen, die nicht so oft scharf essen.

Scharfe Speisen können zum Schwitzen anregen, was zur Abkühlung des Körpers beiträgt, wenn man sie in den Sommermonaten oder in wärmeren Klimazonen zu sich nimmt. Und laut einer 2010 in der Zeitschrift Current Therapeutic Research veröffentlichten Studie kann Capsaicin – die in Chilischoten enthaltene Chemikalie – zur Bekämpfung chronischer Schmerzen beitragen. Interessanterweise wurde Capsaicin als Mittel zur Linderung von neuropathischen Schmerzen untersucht, die durch Gürtelrose oder Diabetes verursacht werden. Auch Menschen mit rheumatoider Arthritis haben durch die Einnahme von Capsaicin-Ergänzungsmitteln Erleichterung erfahren, da Capsaicin als entzündungshemmender Wirkstoff in Ihren Zellen wirkt.

Paprika ist zwar nicht gerade reich an Vitaminen und Mineralien, aber seine satte rote Farbe bedeutet, dass er Lycopin enthält – das Antioxidans, das Tomaten ihre charakteristische Farbe verleiht. Lycopin trägt zum Schutz vor Prostatakrebs bei, insbesondere wenn Sie genetisch dazu veranlagt sind. Als zusätzlicher Bonus wird Lycopin auch mit der Vorbeugung von Herzkrankheiten und dem Abbau von Stress in Verbindung gebracht.

Zwiebeln – Gesundheitliche Vorteile und Verwendung

Zwiebeln werden seit dem Altertum als Nahrungsmittel und Medizin verwendet. Heute bestätigt die moderne Wissenschaft, was schon unsere Vorfahren über dieses scharfe Gemüse, seinen einzigartigen Geschmack und seine gesundheitlichen Vorteile wussten. Lese weiter, um mehr über die Geschichte der Zwiebel, ihre gesundheitlichen Vorteile und ihre Verwendung in der täglichen Ernährung und in kulinarischen Kreationen zu erfahren!

Ursprung der Zwiebel

Zwiebeln sind eines der ältesten bekannten menschlichen Nahrungsmittel. An archäologischen Stätten, die auf die Zeit vor 8000 v. Chr. zurückgehen, wurden Hinweise auf Zwiebeln gefunden. Man nimmt an, dass die Zwiebel ihren Ursprung in Zentralasien hat, obwohl ihr genauer Herkunftsort unbekannt ist. Moderne Forschungen deuten darauf hin, dass die gelbe, süße spanische Zwiebel genetisch mehr Ähnlichkeit mit wilden Zwiebeln hat als jede andere handelsübliche Sorte. Es ist jedoch auch möglich, dass die heutigen domestizierten Zwiebeln aus zwei verschiedenen Arten hervorgegangen sind. Der Begriff Wildzwiebel kann sich sowohl auf eine bestimmte Art (die Rampe) als auch auf mehrere verwandten Pflanzen (einschließlich Lauch und Schalotten) beziehen. Einige Wissenschaftler gehen davon aus, dass diese Zwiebelarten schon in der Antike kultiviert wurden, doch ihre Verwendung war in erster Linie medizinischer oder ritueller Natur. Erst vor relativ kurzer Zeit begannen sie, eine wichtige Rolle bei der Zubereitung von Speisen zu spielen, nachdem sie jahrhundertelang kulinarisch vernachlässigt worden waren. Zwischen 800 und 300 v. Chr. verbreitete sich die Zwiebel von Zentralasien aus nach China und Indien; zwischen 300 und 100 v. Chr. breitete sie sich westwärts nach Griechenland und Rom aus. Um 100 n. Chr. wurde der Anbau bereits in großem Stil in ganz Europa und Afrika betrieben. Spanien wurde vor allem für den Anbau von Zwiebeln berühmt; die Araber führten sie jedoch auch in Ägypten ein, wo sie dank des reichlich vorhandenen Bewässerungswassers des Nils schnell wuchs. Im Mittelalter führte die europäische Expansion dazu, dass die Zwiebel immer weiter in die nördlichen Klimazonen vordrang. Heute werden dort die meisten Süßzwiebelsorten angebaut, darunter auch die Vidalia-Zwiebel, die nach Savannah, Georgia, benannt ist. 1981 wurde die Vidalia-Zwiebel das erste offizielle Produkt aus Georgia und erhielt in diesem Jahr den Status eines charakteristischen Agrarprodukts Georgias. Sie sind bis heute das wichtigste landwirtschaftliche Erzeugnis Georgias und werden jedes Jahr im Frühjahr mit dem Festival Vidalia Onion Days bekannt gemacht.

Die Technik des Einlegens von Zwiebeln wurde im Mittelalter in Russland eingeführt und führte dazu, dass Russland Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem der weltweit größten Produzenten von eingelegten Zwiebeln wurde. Im Laufe der Zeit verbreiteten sich Zwiebeln über verschiedene Entdecker, die Samen mitbrachten, nach Kanada, Australien und Neuseeland. Nordamerika begann erst in den 1970er Jahren mit dem Anbau größerer Mengen süßer Zwiebeln, obwohl im vorangegangenen Jahrhundert dank der Bemühungen einheimischer Landwirtschaftsunternehmen große Mengen importiert wurden. Chinesische Einwanderer trugen dazu bei, bestimmte amerikanisierte Zubereitungen populär zu machen, als sie im Zuge von Zwangsarbeitsverträgen aus der Zeit des Bürgerkriegs hierher kamen. Billige Zwiebelringe aus der Dose wurden in den 1950er Jahren weithin verfügbar und trugen dazu bei, dass zubereitete gebratene Zwiebelprodukte seither in amerikanischen Barbecue-Lokalen gerne zu Sandwiches serviert werden.

Gesundheitliche Vorteile der Zwiebel

Zwiebeln sind seit langem für ihre gesundheitlichen Vorteile bekannt. Heute sind sie weithin als wichtiger Bestandteil einer herzgesunden Ernährung anerkannt. Was sind einige dieser gesundheitlichen Vorteile? Sehen wir es uns an! Zwiebeln enthalten zum Beispiel zahlreiche Verbindungen, die nachweislich entzündungshemmend wirken. Außerdem haben Zwiebeln antioxidative Eigenschaften, die Zellschäden im Körper verhindern und sogar vor Krebs schützen können. Einer der beeindruckendsten (und vielleicht überraschendsten) gesundheitlichen Vorteile von Zwiebeln ist ihre potenzielle Fähigkeit, die natürlichen Abwehrkräfte unseres Körpers gegen Erkältungen und Grippe zu stärken. Jüngste Studien zeigen, dass Zwiebeln bei der Bekämpfung von Infektionen wirksamer sein könnten als Vitamin C.

Zwiebeln enthalten viele Ballaststoffe, Vitamin B6 sowie Mangan und Kalium, die zur Senkung des Blutdrucks beitragen. Zwiebeln sind auch gut für die Gewichtsabnahme, da sie den Stoffwechsel ankurbeln und so dazu beitragen können, dass du im Laufe des Tages mehr Kalorien verbrennst! Es stimmt zwar, dass der Verzicht auf fetthaltige Lebensmittel bei einer schnellen Gewichtsabnahme helfen kann, aber Untersuchungen zeigen, dass der Verzehr von Gemüse wie Zwiebeln sogar noch vorteilhafter sein kann. Studien deuten darauf hin, dass der regelmäßige Verzehr von reichlich gekochten Zwiebeln – mehr als 2 Gramm pro Tag – zu einer dauerhaften Gewichtsabnahme und anderen gesundheitlichen Vorteilen führt, da sie die Gesundheit des Herzens fördern und die Stoffwechselrate erhöhen. Wenn du also sicher abnehmen möchtest, esse viel gekochte Zwiebeln und füge gehackte Zwiebeln zu allen deiner Mahlzeiten hinzu!

All diese gesundheitlichen Vorteile klingen zwar toll, aber wie verwendet man sie eigentlich? Wenn man mit Zwiebeln kocht, kann man fast jedes Gericht sowohl geschmacklich als auch gesundheitlich aufwerten. Weitere Verwendungsmöglichkeiten sind Zwiebelpulver oder -stücke, die in Spaghetti-Soße gekocht oder auf Hamburgern verwendet werden. Vergesse auch nicht, frische Zwiebelscheiben auf Sandwiches oder Burgern zu verwenden! Ganz gleich, wie du mit Zwiebeln kochst, die Zugabe von Zwiebeln zu den Mahlzeiten trägt dazu bei, dass du alle ihre unglaublichen gesundheitlichen Vorteile nutzen kannst. Tatsächlich genießen Menschen auf der ganzen Welt viele dieser gesundheitlichen Vorteile schon seit Hunderten oder Tausenden von Jahren!

Wie kann man Zwiebeln anbauen?

Wenn du nur wenig Platz in deinem Garten hast oder den Anbau von Zwiebeln ohne große Anfangsinvestitionen ausprobieren möchtest, ist der Anbau in Töpfen vielleicht das Richtige für dich. Du kannst sie in großen Töpfen auf der Terrasse oder in kleineren Töpfen auf der Fensterbank im Haus anbauen. In jedem Fall solltest du darauf achten, dass die Zwiebeln während der gesamten Wachstumsperiode viel Licht erhalten. Die Anpflanzung von Samen ist billiger als der Kauf ausgewachsener Zwiebeln in einer Gärtnerei, aber es dauert länger, bis sie Früchte tragen. Wenn du aus Samen pflanzt, solltest du mit der Aussaat beginnen, wenn im Frühjahr keine Frostgefahr mehr besteht. Wähle einen sonnigen Platz mit gutem Boden und füge Kompost hinzu, um deine Zwiebeln einen optimalen Start zu ermöglichen. Bedecke das Saatgut mit ca. 0,5 cm Erde und drücke es leicht an, damit es sich festsetzt. Um sicherzustellen, dass die Samen keimen, gieße jeden zweiten Tag leicht, bis die Keimlinge erscheinen, und bewässere sie dann regelmäßig bis zur Ernte. Achte auf Schädlinge wie Zwiebelmaden, die sowohl keimende Samen als auch ausgewachsene Pflanzen befallen. Schädlinge sind wahrscheinlicher, wenn dein Anbauplatz weniger Sonne abbekommt. Daher solltest du schon früh in der Pflanzsaison darauf achten, Schädlinge in Schach zu halten. Ernte die Zwiebeln, sobald sie eine durchschnittliche Größe von 5 cm erreicht haben, indem du einzelne Blätter auf Bodenhöhe abschneiden, sobald sie gelb werden. Achte darauf, dass du bei der Ernte die umliegenden Zwiebeln nicht störst, damit jede Zwiebel genug Platz hat, um ihr eigenes Wurzelsystem zu entwickeln.

7 Schritte zum Anbau von Peperoni-Pflanzen

Peperoni-Pflanzen sind zwar einfach zu züchten, aber sie brauchen Ihre Pflege, um zu gedeihen. Damit deine Peperoni-Pflanzen die bestmöglichen Erfolgschancen haben, solltest du die folgenden 7 Schritte beachten, wenn du Peperoni-Pflanzen in deinem Garten oder auf deiner Fensterbank zu Hause anbaust!

1. Anfangen

Viele Gärtner beginnen mit der Anzucht von Peperoni-Pflanzen aus Samen, aber es gibt einige Gründe, warum die Anzucht aus Samen vielleicht nicht die beste Option ist. Zum einen erfordert die Anzucht aus Samen einen längeren Zeitrahmen und kann deine Kosten erhöhen. Der andere Grund ist, dass aus Samen gezogene Peperoni-Pflanzen erst 18 Monate nach der Keimung Früchte tragen. Wenn du schnell und kostengünstig eine Peperoni-Pflanze anbauen möchtest, solltest du mit einem 4 oder 5 Zoll großen Steckling beginnen oder die Pflanze im Frühjahr aus der Baumschule in deinen Garten pflanzen. Wenn du nicht in einem Gebiet lebst, indem du Peperoni-Pflanzen kaufen kannst, kaufe sie im Frühjahr in einer örtlichen Gärtnerei, nachdem alle Frostgefahr vorüber ist. Suchen Sie nach Sorten, die als determiniert und nicht als unbestimmt markiert sind. Bestimmte Sorten werden kürzer als unbestimmte. Dies bedeutet, dass bestimmte Paprikaschoten schneller reifen als ihre unbestimmten Gegenstücke. Bedenke jedoch, dass diese Paprika weniger Ertrag bringen, da sie bei Erreichen der Reife keine Früchte mehr tragen. Entscheidest du dich nach Möglichkeit für krankheitsresistente Sorten, da diese im Vergleich zu nicht resistenten Sorten weniger Pflege benötigen und höhere Erträge liefern.

2. Düngemittel

Wenn eine Pflanze wächst, verbraucht sie bestimmte Nährstoffe aus ihrer Umgebung. Diese Nährstoffe müssen wieder zugeführt werden, damit die Pflanze wachsen und gedeihen kann. Die Zugabe von Dünger ist eine Möglichkeit, deinen Peperoni-Pflanzen genau das zu geben, was sie während ihres Wachstums brauchen. Es ist jedoch wichtig, es mit dem Düngen nicht zu übertreiben – genau wie bei der menschlichen Ernährung kann ein Übermaß an Dünger zu Nährstoffvergiftungen führen. Zu viel Stickstoff führt zu großen Blättern und kleinen Früchten, während zu viel Phosphor dazu führt, dass die Pflanzen mehr Laub und weniger Früchte entwickeln. Mit anderen Worten: Füttere deine Pflanzen gut, aber überfüttere sie nicht! Denke daran: weniger ist mehr.

3. Wasser

Peperonipflanzen gedeihen in feuchter Erde, daher ist es wichtig, sie regelmäßig zu gießen. Zu Beginn der Vegetationsperiode solltest du deine Peperoni-Pflanze ein paar Mal pro Woche gießen, bis du Anzeichen von Wachstum siehst. Während dieser Zeit solltest du auch mindestens einmal im Monat düngen. Sobald die Peperoni-Pflanze jedoch gewachsen ist, solltest du das Gießen einstellen und die Pflanze zwischen den Wassergaben etwas austrocknen lassen. Das mag kontraproduktiv erscheinen – brauchen Peperonis nicht Wasser? Ja, aber Peperoni wachsen am besten, wenn sie Zugang zu natürlichem Niederschlag haben und nicht von Gärtnern mit Gartenschläuchen übermäßig bewässert werden.

4. Licht

Sonnenlicht ist das A und O beim Anbau von Peperonipflanzen aus Samen. Versuche deine Peperoni-Pflanze während ihrer gesamten Lebensdauer an einem sonnigen Platz in deiner Wohnung zu halten. Sei vorsichtig mit direktem Sonnenlicht, da zu viel Sonne dazu führen kann, dass die Blätter deiner Peperoni-Pflanze verbrennen oder verdorren und vor der Erntezeit absterben. Die optimale Temperatur für eine Peperoni-Pflanze liegt zwischen 21 und 32 Grad Celsius, also versuche nicht, sie an einem Ort auszusetzen, an dem sie Temperaturen unter 4 Grad oder über 38 Grad Celsius ausgesetzt ist. Die optimale Luftfeuchtigkeit für eine Peperoni-Pflanze liegt zwischen 50% und 60%. Je näher sie an 60 % herankommt, desto besser; eine zu hohe Luftfeuchtigkeit (über 70 %) kann jedoch auch Probleme wie Schimmel und Mehltau verursachen.

5. Luftzirkulation

Wenn du Paprika aus Samen anbauen, musst du dafür sorgen, dass die Pflanzen ständig mit frischer Luft versorgt werden. Wenn du deine Paprikapflanze in einem Topf anbaust, achte darauf, dass du sie nicht mit einer Plastikkuppel abdeckst. Du kannst die Bedürfnisse deiner Pflanze im Auge behalten, indem du sie einfach mit der Hand berührst und darauf achtest, dass sie sich nicht übermäßig feucht oder heiß anfühlt. Wenn du auf der Oberseite deiner Paprikapflanze zu viel Feuchtigkeit spürst, verwende bei kleinen Pflanzen eine Sprühflasche. Generell solltest du darauf achten, dass deine Paprika weder zu heiß noch zu kalt werden; am besten gedeihen sie bei einer Temperatur von etwa 21 Grad Celsius, wie im vorherigen Abschnitt erwähnt.

6. Frostschutz

Wenn du in einem kühleren Klima lebst, kann Frost deine Peperonipflanzen schädigen. Um deine Peperonis vor Kälteschäden zu schützen, decke sie mit etwas ab, das das Sonnenlicht noch durchlässt. Du kannst Plastikfolien oder Reihenabdeckungen verwenden, aber achte darauf, dass sie vollständig durchsichtig sind, damit das Licht durchdringen kann. Entferne während des Frostschutzes alle Blätter, die aufgrund des fehlenden Sonnenlichts in kalten Nächten braun geworden sind. Wenn kein Frost mehr droht, decke deine Pepperonis auf und lasse sie wieder in der Sonne stehen. Wenn du keinen Platz für einen ganzen Peperoni-Garten hast, kannst du die Pflanzen auch an Spalieren anbauen, um später leichter ernten zu können.

7. Erntezeit

Der Anbau von Peperonipflanzen kann etwa drei Monate dauern. Dann solltest du in der Lage sein, deine ersten Peperoncini-Paprika zu ernten. Die Regeln für die Ernte sind einfach:

  • Beobachte deine Pflanzen auf Anzeichen von Krankheiten oder Welke.
  • Pflücke reife Peperoncini, wenn ihre Farbe je nach Sorte von grün oder gelblich-grün in ein dunkles rötlich-orange oder rot übergeht.
  • Ernte nicht zu viel, indem du alles auf einmal erntest. Pflücke sie regelmäßig, aber nicht alles auf einmal.

Bibliothekssoftware und Bibliotheks-Management-System

GRACAMA Library ist ein umfangreiches Bibliotheks-Management-System (BMS /BIS), bei dem Sie Ihre Lehrmittel, Bücher oder Medien mittels Barcode/Etiketten verwalten können.

Die Bibliothekssoftware unterstützt neben der Verwaltung von Benutzerkonten auch die Ausleihverwaltung und Verbuchung von Arbeitsmitteln.

Die initiale Datenübernahme erfolgt über die OPAC (Online Public Access Catalogue) Schnittstelle.